Métropole Gestion

POLITIK FÜR DIE AUSÜBUNG DER STIMMRECHTE BEI DEN VERSAMMLUNGEN

METROPOLE Gestion ist der Auffassung, dass die Ausübung des Stimmrechts einen bedeutenden Teil der Beziehung zwischen einem börsennotierten Unternehmen und seinen Aktionären darstellt. Ab sofort können wir bei allen Unternehmen, deren Wertpapiere wir im Portfolio halten, unsere Stimmrechte ausüben.

Die dargelegte Abstimmungspolitik beschreibt die von METROPOLE Gestion bei der Ausübung der Stimmrechte angewendeten Grundsätze. Sie erhebt nicht den Anspruch, alle möglicherweise auftretenden Situationen abzudecken. Wir prüfen alle zur Abstimmung durch die Aktionäre vorgelegten Beschlüsse und treffen unsere Entscheidung mit dem Ziel, das ausschließliche Interesse unserer Kunden zu wahren, wobei wir uns nach den Grundsätzen und Empfehlungen der AFG bzw. nach der lokal geltenden besten Praxis richten, und leiten diese weiter an ISS.

Als Unterzeichner der Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investment der Vereinten Nationen (UN PRI) achten wir darauf, dass unsere Abstimmungspolitik mit den in unserem Transparenzkodex (verfügbar auf unserer Website) definierten Kriterien im Hinblick auf umweltbewusstes und sozial verantwortliches Investieren sowie Governance in Einklang steht.

Wir behalten uns das Recht vor, in besonderen Fällen, in denen die Stimmabgabe den Interessen unserer Kunden zuwiderlaufen würde, nicht abzustimmen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Abstimmung die Sperrung von Wertpapieren über einen langen Zeitraum erfordert und somit die Handlungsfreiheit der Geschäftsführer einschränkt.

Auf Wunsch der Kunden legen wir Rechenschaft über die Art und Weise ab, in der wir die Stimmrechte ausgeübt haben. Gemäß den allgemeinen Vorschriften der AMF wird jährlich innerhalb der ersten vier Monate nach dem Ende des Geschäftsjahres ein Bericht erstellt, in dem die während des abgelaufenen Geschäftsjahres ausgeübten Stimmrechte dargelegt werden. Dieser Bericht kann am Geschäftssitz und auf der Website eingesehen werden.

Unsere Philosophie besteht darin, die Leitung der Unternehmen, in die wir investieren, zu unterstützen.

Wir analysieren sorgfältig alle Beschlüsse, die den Aktionären zur Abstimmung vorgelegt werden, nach den folgenden Prinzipien:

 

1. Schutz der Aktionäre und Versammlungen 

a. Informationen für die Aktionäre

Die finanzielle und nicht-finanzielle Kommunikation des börsennotierten Unternehmens muss die Aktionäre in die Lage versetzen, ihr Stimmrecht auf aufgeklärte Weise auszuüben.

Insbesondere dann, wenn es bisher keine klar festgelegten Vorschriften in Bezug auf die Veröffentlichung finanzunabhängiger Informationen gibt, wird dafür gesorgt, dass die Gesellschaft eine Tabelle erstellt, in der die Übereinstimmungen zwischen den veröffentlichten Dokumenten und den GRI-Guidelines angegeben sind. Die Veröffentlichung finanzunabhängiger Informationen muss möglichst in gleicher Weise erfolgen wie der konsolidierte Jahresabschluss.

Wir sind der Ansicht, dass die Veröffentlichung vierteljährlicher Informationen kontraproduktiv ist, da dies dazu führt, dass sich die Anleger tendenziell auf kurzfristige und bruchstückhafte Elemente fokussieren, und diese darüber hinaus mit erheblichen Kosten für die Unternehmen verbunden sind. Wir befürworten die Idee halbjährlicher vollständigerer Veröffentlichungen, die mittel- und langfristige strategische Informationen umfassen.

Das Unternehmen muss auf seiner Website regelmäßig eine aktualisierte Version seiner Satzung zur Verfügung stellen.

Die Abschlüsse der Unternehmen müssen von externen, unabhängigen Abschlussprüfern geprüft und den Aktionären anlässlich der ordentlichen Hauptversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden.

Die Unterlagen und Informationen für die Hauptversammlung müssen innerhalb der in den verschiedenen Rechtsordnungen vorgeschriebenen Fristen vor Abhaltung der Versammlung (28 Tage) zur Verfügung gestellt werden, um die Ausübung des Stimmrechts zu erleichtern.

Jedes einzelne Thema, mit dem sich die Aktionäre bei den Hauptversammlungen befassen, soll Gegenstand eines einzelnen Beschlusses sein, um die Ausübung der Stimmrechte der Aktionäre zu erleichtern. Wir sind insbesondere nicht damit einverstanden, dass die Ernennung oder Amtsverlängerung verschiedener Ratsmitglieder in Form eines einzigen Beschlusses zur Abstimmung vorgelegt wird.

Die Informationen in Bezug auf Beschlussvorhaben müssen klar formuliert sein.

Insbesondere verlangen wir, dass bei der Abstimmung über die Kandidatur eines Verwaltungsrats- oder Aufsichtsratsmitglieds bestimmte Informationen vorgelegt werden:

- Die Gründe für die Auswahl des Kandidaten, die Kompetenzen, die er einbringen kann.

- Ein ausführlicher Lebenslauf, aus dem sich etwaige Interessenkonflikte ergeben.

- Die Kriterien, nach denen die Gesellschaft beurteilt, ob der Kandidat frei von Interessen ist oder nicht.

- Bei Verwaltungsratsmitgliedern, die Arbeitnehmer repräsentieren, die Aktionäre sind, wünschen wir, dass die Modalitäten ihrer Bestellung transparent sind.

- In Bezug auf die rechtlich geregelten Vereinbarungen wünschen wir, dass der Jahresbericht der Gesellschaft den vollständigen Sonderbericht der Abschlussprüfer enthält.

Außerdem sollten in den Genehmigungen für die zur Abstimmung gestellten Finanztransaktionen ganz klar die Fragestellungen und die Konsequenzen der vorgeschlagenen Beschlüsse angegeben sein.

b. Abhaltung der jährlichen Hauptversammlung

Von den börsennotierten Unternehmen, in die wir investieren, erwarten wir, dass sie ihre jährliche Hauptversammlung innerhalb einer angemessenen Frist nach dem Ende des Geschäftsjahres abhalten. Sie müssen die Beteiligung der Aktionäre an diesen Versammlungen, sei es vor Ort oder über ihre Website, unterstützen.

Während der Hauptversammlung müssen bestimmte wichtige Punkte besonders ausführlich dargelegt werden:

- Die mittel- und langfristige strategische Ausrichtung des Unternehmens

- Die Verschuldungs- und Ausschüttungspolitik über drei Jahre

- Die Umwelt- und Sozialpolitik des Unternehmens

- Risikoidentifikations- und Risikomanagementpolitik.

c. Schutz der Minderheitsaktionäre

1. Allgemeine Grundsätze

Die börsennotierten Unternehmen sind verpflichtet, die Interessen ihrer Aktionäre zu schützen und zu unterstützen.

Wenngleich die Geschäftsleitung für die Entwicklung und Umsetzung der vom Verwaltungsrat gebilligten Strategie verantwortlich ist, müssen die Aktionäre bei wichtigen Fragen das Unternehmen betreffend hinzugezogen werden, und sie sind nicht verpflichtet, positiv über Vorschläge abzustimmen, die unter Umständen nachteilig für sie sind oder ihre Anteile am Unternehmen verwässern.

Wir befürworten, soweit gesetzlich erlaubt, das System des „Nachweisstichtages“, das es ermöglicht, festzustellen, wer als Aktionär gilt und ein Abstimmungsrecht hat gegenüber einem System der Blockierung von Wertpapieren. Sofern ein „Nachweisstichtag“ gesetzlich nicht vorgesehen ist, empfehlen wir einen Mechanismus der widerruflichen Blockierung, welcher die Dauer der Immobilisierung der Wertpapiere begrenzt.

2. Gleichbehandlung der Aktionäre

Wir lehnen die bestehenden Instrumente ab, die die Rechte der Aktionäre einschränken, schwächen oder begrenzen oder die darauf zielen, die amtierenden geschäftsleitenden Mitglieder im Amt zu halten.

Stimmrechte

- Wir sind für das Prinzip eine Aktie/eine Stimme, das für die Gleichheit der Aktionäre steht. Wir stimmen daher grundsätzlich gegen die Einrichtung von verschiedenen Aktienkategorien, mit denen unterschiedliche Stimm- oder Dividendenrechte verbunden sind, wie Aktien mit  erhöhter Dividende, Vorzugsaktien oder Aktien mit doppeltem Stimmrecht. Bei den Aktien mit doppeltem Stimmrecht werden wir, sofern sie als Belohnung für die Treue der Aktionäre gewährt werden, jeden Einzelfall prüfen, wobei wir zur Belohnung der Aktionäre andere Instrumente bevorzugen, falls dies möglich ist (etwa eine erhöhte Dividende bei einer Haltegrenze von 0,5 % des Kapitals).

- Wir befürworten nicht die Auszahlung von Dividenden in Form von Aktien, wodurch die bestehende Aktionärsstruktur verwässert wird. Wir werden dagegen stimmen, wenn die Gesellschaft keine Alternative in Form einer Barauszahlung bietet.

- Wir stimmen gegen die Voraussetzungen für die Abstimmung mit qualifizierter Mehrheit, die mit der Absicht eingeführt wurden, jede Veränderung zu blockieren, indem einer starken Minderheit oder einer Gruppe von Minderheitsaktionären ein Vetorecht eingeräumt wird.

Maßnahmen zur Abwehr von Übernahmeangeboten

- Wir sind nicht der Meinung, dass die Instrumente zur Verhinderung einer Übernahme, die zu einer Einschränkung der Rechte der Minderheitsaktionäre führen, im Interesse dieser Minderheitsaktionäre liegen. Daher werden wir abstimmen gegen:

o die Annahme des Status einer Kommanditgesellschaft,

o die Deckelung der Anzahl der Stimmrechte pro Aktionäre,

o die Vorabgenehmigung von Emissionen von Bezugsscheinen für Aktien, die zu einer Verwässerung der Aktionärsstruktur führen („Poison Pills“),

o die Vorabgenehmigung von unbegrenzten Kapitalerhöhungen oder Aktienrückkäufen,

o jeden Beschluss, der auf eine Einschränkung des Rechts der Aktionäre auf Genehmigung von Fusionen oder Übernahmen zielt,

o jeden Beschluss, der auf eine Einschränkung des Rechts der Aktionäre auf Einberufung einer Sonderversammlung zielt,

o jeden Beschluss, der auf eine Einschränkung des Rechts der Aktionäre auf Abberufung der Verwaltungsratsmitglieder zielt.

- Dagegen befürworten wir:

o Aktionäre, die Beschäftigte sind, sofern die Wahl der in den Rat gewählten Vertreter transparent ist,

o Warninstrumente, die eine Meldung vorschreiben, wenn eine Schwelle von mindestens 3 % des Kapitals überschritten wird, da wir der Ansicht sind, dass dieses Instrument bei einem niedriger angesetzten Wert nicht nützlich sein wird, sondern vielmehr für den Geschäftsleiter mit zu großen Zwängen verbunden ist,

o das Einholen anderer Angebote,

o das Abhalten einer außerordentlichen Hauptversammlung während der Übernahmephase, damit die Aktionäre einzeln über die Beschlüsse entscheiden können, bei denen es um die Genehmigung von Aktienrückkäufen oder die Einräumung von Aktienbezugsscheinen geht.

Kapitalerhöhungen

- Wir prüfen solche Beschlüsse einzeln, bei denen es um die Genehmigung von Kapitalerhöhungen geht, die mit der Unternehmensstrategie in Verbindung stehen müssen.

- Sie müssen mit Vorzugsrechten für Altaktionäre verbunden sein, um eine Verwässerung zu vermeiden. In diesem Fall können sie zusammengenommen bis zu 50 % des Gesellschaftskapitals ausmachen. Darüber hinaus muss die Notwendigkeit einer Kapitalerhöhung durch besondere ausdrücklich dargelegte Umstände gerechtfertigt sein.

- Bei Kapitalerhöhungen ohne Bezugsrecht und ohne vorgeschriebene Vorzugsfrist wünschen wir, dass diese auf 10 % des Kapitals begrenzt sind.

- Bei Kapitalerhöhungen ohne Bezugsrecht und mit vorgeschriebener Vorzugsfrist von mindestens fünf Tagen wünschen wir, dass diese auf 20 % des Kapitals begrenzt sind.

- Wir lehnen Kapitalerhöhungen durch Privatplatzierung ab, es sei denn, es liegt ein ausdrücklich gerechtfertigter Sonderfall vor.

Rückkäufe von Aktien

- Wir werden in jedem Fall einzeln prüfen, ob der Aktienrückkauf als Ausschüttung an die Aktionäre in Verbindung mit einem kurzfristigen Interesse zu sehen ist und künftig die langfristige Strategie des Unternehmens beeinträchtigen könnte. Sollte dies der Fall sein, stimmen wir dagegen.

Übertragung von Vermögenswerten

- Übertragungen von Vermögenswerten, die von erheblicher strategischer Bedeutung sind, müssen den Aktionären vorab zur Abstimmung vorgelegt werden.

2. Verwaltungsrat

a. Vorstand

Die Leitung einer börsennotierten Aktiengesellschaft, die entweder nur aus dem Verwaltungsrat oder mit Aufsichtsrat und Vorstand aus zwei Organen bestehen kann, muss für Rechnung und im Interesse aller Aktionäre handeln. Ihre Handlungen müssen durch Transparenz, Verantwortungsbewusstsein, Effizienz und Verfügbarkeit gekennzeichnet sein.

  1. Trennung von Befugnissen

Wir befürworten im Falle einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Verwaltungsrat den Grundsatz der Trennung der Befugnisse in Form einer Aufteilung der Funktionen des Verwaltungsratsvorsitzenden und Generaldirektors oder der Übernahme einer Struktur mit Aufsichtsrat und Vorstand.

Sollte die Gesellschaft sich nicht für die Trennung von Befugnissen ausgesprochen haben, muss sie diese Entscheidung rechtfertigen.

Sollte die börsennotierte Gesellschaft von einem geschäftsführenden Generaldirektor (PDG) geleitet werden, empfehlen wir die Ernennung eines ihm zugeordneten Verwaltungsratsmitglieds, das frei von Interessen ist. Seine Aufgaben lauten :

Überwachung und Umgang mit Situationen, in denen Interessenkonflikte der geschäftsleitenden Amtsträger der Gesellschaft und anderen Mitgliedern des Rates bestehen,

Erstellung der Tagesordnung der Sitzungen des Rates zusammen mit dem Vorsitzenden,

Ausnahmsweise Einberufung des Rates, wenn dies notwendig ist,

Überwachung der Unternehmensführung,

Berichterstattung über sein Agieren bei der Hauptversammlung.

Wir wünschen, dass die Amtszeit der Verwaltungsrats- oder Aufsichtsratsmitglieder maximal vier Jahre beträgt.

  2. Unabhängigkeit der Verwaltungsratsmitglieder

Die „unabhängigen“ Verwaltungsratsmitglieder oder die Mitglieder des Aufsichtsrats, die „frei von Interessen“ sind, spielen eine besondere Rolle in der Beratung und Überwachung der Geschäftsleitung und beim Schutz der Interessen der Aktionäre.

„Frei von Interessen“ bedeutet, dass das Verwaltungsrats- bzw. das Aufsichtsratsmitglied nicht in einen potenziellen Interessenkonflikt verwickelt ist.

Insbesondere darf er nicht:

Arbeitnehmer, geschäftsleitender Amtsträger der Gesellschaft oder einer Gesellschaft seiner Unternehmensgruppe sein, noch dies in den letzten fünf Jahren gewesen sein;

Arbeitnehmer, geschäftsleitender Amtsträger eines Hauptaktionärs der Gesellschaft oder einer Gesellschaft seiner Unternehmensgruppe sein;

Arbeitnehmer, geschäftsleitender Amtsträger eines wichtigen und üblichen Handels-, Bank- oder Finanzpartners der Gesellschaft oder der Gesellschaften seiner Unternehmensgruppe sein;

in den letzten fünf Jahren Abschlussprüfer des Unternehmens gewesen sein;

in den letzten zwölf Jahren Verwaltungsrats- oder Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens gewesen sein.

Wenngleich sich die nationalen Gesetzgebungen hinsichtlich der optimalen Anzahl der Mitglieder in einem Verwaltungsrat und seinen Ausschüssen, die frei von Interessen sind, unterscheiden, erwarten wir, dass die börsennotierten Unternehmen, in die wir investiert sind, die beste lokale Praxis anwenden oder sogar überbieten. Die als „frei von Interessen“ geltenden Mitglieder müssen als solche im Jahresbericht erwähnt werden ebenso wie die Kriterien, die das Unternehmen anwendet, um diese als unabhängig einzustufen.

  3. Verfügbarkeit und Kompetenz der Verwaltungsratsmitglieder

Es ist wichtig, dass die Verwaltungsratsmitglieder ihrem Amt genügend Zeit widmen können und sich aktiv an den Verwaltungsratssitzungen beteiligen. Damit die Aktionäre die Kompetenzen, die Verpflichtungen und die möglichen Interessenkonflikte der Verwaltungsratsmitglieder beurteilen können, müssen der Lebenslauf und die Liste der Ämter jedes Einzelnen von ihnen im Jahresbericht veröffentlicht werden, ebenso die Anzahl der Rats- und Ausschusssitzungen, an denen jeder im Laufe des Jahres teilgenommen hat.

Wir sind der Ansicht, dass die geschäftsleitenden Amtsträger der Gesellschaft nicht mehr als zwei andere Ämter außerhalb ihrer Unternehmensgruppe bekleiden dürfen und dass die Verwaltungsratsmitglieder, die keine geschäftsführenden Funktionen übernehmen, nicht mehr als fünf Ämter ausüben dürfen.

Alle Verwaltungsratsmitglieder müssen von den Aktionären gemäß den besten lokalen Gepflogenheiten gewählt worden sein. Unserer Ansicht nach sollte die Amtszeit der Verwaltungsratsmitglieder auf vier Jahre begrenzt werden, mit der Möglichkeit der Amtsverlängerung.

  4. Unterschiedliche Zusammensetzung des Verwaltungsrats

Wir bemühen uns, die Vielfalt der Profile innerhalb des Verwaltungsrats (Ausbildung, Staatsangehörigkeit, Gleichgewicht Frauen und Männer) zu fördern. Die geografische Vielfalt ist umso wichtiger, als die Gesellschaft ihre Geschäftstätigkeit in einem internationalen Umfeld ausübt.

  5. Beteiligung der Geschäftsleiter am Kapital

Wir sind der Ansicht, dass die Verwaltungsratsmitglieder Aktien ihrer Gesellschaften besitzen müssen. Wir lehnen es ab, dass Verwaltungsratsmitglieder Aktien ausleihen, damit sie sich als Aktionäre bezeichnen können. Alle Aktien der Gesellschaft, die von den Verwaltungsratsmitgliedern gehalten werden, müssen im Jahresbericht bekanntgegeben werden. Wir fordern die Gesellschaften außerdem auf, sämtliche Transaktionen der Verwaltungsratsmitglieder mit ihren Aktien bekanntzugeben.

  6. Vergütungen

     i. Höhe der Vergütung

Die Vergütung muss hoch genug sein, damit gute Führungskräfte angezogen und gewonnen werden können, ohne dass diese gemessen an den üblichen im Unternehmen, in der Branche oder im Wohnsitzland der Führungskraft praktizierten Standards übertrieben sind. Das ausschließliche Heranziehen eines Vergleichs der Vergütungen der Emittenten sollte vermieden werden, um ein gegenseitiges Überbieten zu verhindern.

Wir befürworten die Einrichtung von Vergütungsplänen, die in vernünftiger Weise mit dem Wert des Wertpapiers verbunden sind und die die Interessen der Führungskräfte mit denen der Aktionäre verknüpfen. Darüber hinaus müssen sie mit der durchschnittlichen Bezahlung eines Arbeitnehmers, der Dividende und dem Betriebsergebnis im Einklang stehen.

     ii. Transparenz der Vergütungen

Die Einzelheiten zur Vergütung und zum Halten von Aktien jedes Verwaltungsratsmitglieds und jedes Geschäftsleitungsmitglieds müssen im Jahresbericht der börsennotierten Gesellschaft bekanntgegeben werden, unter Angabe der Beträge, der Formen und Arten der Berechnung, der von der Gesellschaft und ihren Niederlassungen, in Frankreich und im Ausland, ausgewählten Kriterien für einzelne, direkte oder indirekte, sofortige oder zeitversetzte Vergütungen (einschließlich Gratisaktien, Aktienoptionen, spezifische oder unspezifische Rentensysteme, Abfindungen, besondere Vorteile). Die ausgewählten Kriterien müssen teilweise mit finanzunabhängigen Elementen verbunden sein.

Die Zusammenfassung aller Vergütungen der Geschäftsleiter im laufenden Geschäftsjahr, mit Vergleich mit den beiden vorhergehenden Geschäftsjahren, muss in einem Sonderteil des Jahresberichts enthalten sein.

Die Vergütung des nicht geschäftsführenden Verwaltungsratsvorsitzenden über einen Zeitraum von drei Jahren muss den Aktionären mitgeteilt werden.

Auch die Aufstellung sämtlicher Vergütungen der geschäftsleitenden Amtsträger der Gesellschaft in den letzten drei Jahren muss den Aktionären vorgelegt werden.

Wir sind dafür, dass das Instrument der Bezahlung der Geschäftsleiter Gegenstand eines Beschlusses wird, der der Hauptversammlung der Aktionäre vorgelegt wird.

     iii. Spezielle Aspekte der Vergütung der Geschäftsleitungsmitglieder:

Aktienoptionen und Gratisaktien

Das Risiko der Verwässerung ist eine besondere Sorge jedes Aktionärs. Darüber hinaus müssen in den Beschlüssen, die die Zuteilung von Gratisaktien und/oder Aktienoptionen vorsehen, die für ihre Zuteilung zu erfüllenden Bedingungen umfassend und detailliert ausgeführt werden.

Zudem muss der Jahresbericht genaue Angaben zu sämtlichen Bedingungen enthalten, die zur Gewährung von Gratisaktien und/oder Aktienoptionen in den letzten drei Geschäftsjahren geführt haben. Die Bedingungen müssen im Zusammenhang mit langfristig positiven Entwicklungen stehen und explizit angegeben werden, damit die Aktionäre ihr verwässerndes Potenzial beurteilen können.

Wir lehnen Pläne ab, die eine Neufestlegung des Ausübungspreises von gewährten Aktienoptionen „aus dem Geld“ aufgrund gesunkener Kurse erlauben.

Wir sind der Ansicht, dass eine Aufhebung der Optionen bei Ausscheiden aus dem Unternehmen vorgesehen werden sollte.

Sämtliche Vergütungen auf der Grundlage des Wertes der Aktie sollen vor ihrer Zuteilung von den Aktionären genehmigt werden.

Die Zuteilung von Aktienoptionen oder Gratisaktien muss jährlich erfolgen.

Die Beschlüsse in Bezug auf die Amtsträgern zu gewährenden Aktienoptionen oder Gratisaktien müssen von den Beschlüssen getrennt werden, die die Arbeitnehmer betreffen (bei diesen muss die Mindestzahl der Begünstigten angegeben werden).

Austrittsentschädigungen

Etwaige Entschädigungen für das Ausscheiden geschäftsleitender Amtsträger der Gesellschaft müssen sich nach der Amtszeit, nach der Vergütung und nach der Bewertung der intrinsischen Faktoren der Gesellschaft während der Amtszeit des Betroffenen richten. Sie sollen an Leistungskriterien gebunden sein.

Wir sind der Ansicht, dass die Austrittsentschädigungen, soweit es sich nicht um vertraglich vereinbarte Entschädigungen handelt, nicht mehr als das Zweifache der jährlichen fixen und variablen Vergütung (außer Aktienoptionen und sonstige Vergütungstypen) betragen sollten.

Die Gewährung von Vergütungen, Entschädigungen oder Vorteilen, die einem geschäftsleitenden Amtsträger der Gesellschaft beim Ausscheiden aus seinem Amt oder einem Wechsel seines Amtes möglicherweise zustehen, müssen Gegenstand eines gesonderten Beschlusses sein und in der Vergütungsübersicht des Jahresberichts veröffentlicht werden.

Es ist wünschenswert, dass das Ausscheiden eines geschäftsführenden Amtsträgers der Gesellschaft auf seine Initiative hin keine Zahlung einer Austrittsentschädigung bewirkt.

Betriebsrenten

Bei der Gewährung von Betriebsrenten müssen folgende Grundsätze berücksichtigt werden:

- Mindestens zweijährige Zugehörigkeit zum Unternehmen,

- Zugehörigkeit zum Unternehmen zum Zeitpunkt des Ausscheidens in den Ruhestand,

- eine streng geregelte Progression: das Recht auf jährliche Erhöhung der potenziellen Ansprüche wird auf maximal 3 % der Vergütung des Begünstigten begrenzt,

- ein Höchstbetrag von 45 % einer Bemessungsgrundlage, die die festen und variablen Vergütungen im Bezugszeitraum umfasst,

- Festlegung eines mehrjährigen Bezugszeitraums.

Sitzungsgelder:

Wir wünschen, dass die Verwaltungsratsmitglieder für ihre Arbeit entschädigt werden. Der Betrag der Sitzungsgelder muss in Einklang mit den Standards und Praktiken des Landes und der Branche des Unternehmens sowie im angemessenen Verhältnis zur Kapazität des Unternehmens stehen.

Die Verteilung der Sitzungsgelder muss dem Einsatz des Mitglieds und der Bedeutung der geleisteten Arbeit insbesondere in spezialisierten Ausschüssen Rechnung tragen.

b. Spezialisierte Ausschüsse

Wir empfehlen die Bildung von drei Ausschüssen, die mit der Vorbereitung der Arbeiten des Rates beauftragt werden: den Prüfungs-, den Auswahl- und den Vergütungsausschuss.

1. Vergütungsausschuss

Dieser Ausschuss muss die Vergütungen der Geschäftsleitungsmitglieder kontrollieren. Er hat eine sehr wichtige Rolle. Damit sich seine Mitglieder nicht im Interessenkonflikt befinden, sollen in diesem Ausschuss keine Geschäftsleitungsmitglieder des Unternehmens oder seiner Unternehmensgruppe sitzen. Der Vorsitzende dieses Ausschusses sowie eine Mehrheit seiner Mitglieder müssen frei von Interessen sein.

2. Prüfungsausschuss

Der Prüfungsausschuss hat folgende Aufgaben:

- Kontrolle der Bilanz- und Finanzinformationen,

- Analyse der Risiken und Überwachung der internen Kontrolle,

- Überwachung der gesetzlichen Kontrolle der Konten, Überprüfung des externen Audits, Auswahl der Rechnungsprüfer und Überprüfung ihrer Unabhängigkeit.

Die Mitglieder dieses Ausschusses dürfen weder Mitglieder der allgemeinen Geschäftsleitung noch Beschäftigte des Unternehmens sein.

Die Mehrzahl seiner Mitglieder muss frei von Interessen sein, es sei denn, lokale strengere Standards haben Vorrang.

3. Auswahlausschuss

Dieser Ausschuss hat die Aufgabe, Vorschläge zur Auswahl und zur Nominierung von Verwaltungsratsmitgliedern und Amtsträgern der Gesellschaft zu unterbreiten. Er muss deren Nachfolge planen und über die Aufnahme neuer Verwaltungsratsmitglieder wachen (Schulungen, Betriebsbesichtigungen, Treffen mit Führungskräften usw.).

Dieser aus mindestens drei Mitgliedern bestehende Ausschuss muss ein Auswahlverfahren einrichten und einen Bericht ausarbeiten, der Informationen über die erfolgte Auswahl enthält und der der Hauptversammlung übermittelt wird. Er muss mehrheitlich mit Mitgliedern besetzt sein, die frei von Interessen sind.

Vergütung der Abschlussprüfer

Sämtliche an die Abschlussprüfer für alle Arten von erbrachten Dienstleistungen gezahlten Honorare müssen im Jahresbericht veröffentlicht werden.

Die an Wirtschaftsprüfungsgesellschaften für andere Dienstleistungen gezahlten Honorare dürfen nicht höher sein als die für die Abschlussprüfung selbst gezahlten Honorare, um die Unabhängigkeit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu wahren.

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Die vollständige Politik zur Ausübung der Stimmrechte steht Anlegern auf einfache Anfrage zur Verfügung.

 

 

VERFAHREN FÜR DIE AUSÜBUNG VON STIMMRECHTEN

 

Organisation der Ausübung von Stimmrechten:

METROPOLE Gestion stimmt per Brief ab. Wir stimmen weder per Vollmacht ab, noch bevollmächtigen wir den Vorsitzenden. Im Einzelfall kann es notwendig sein, der Hauptversammlung physisch beizuwohnen und direkt abzustimmen.

Seit Anfang Februar 2005 arbeitet METROPOLE Gestion mit dem von ISS angebotenen Service zur Ausübung von Stimmrechten.

Dieser Service deckt den gesamten Bereich der OGAW und AIF ab, für deren Verwaltung METROPOLE Gestion zuständig ist, und kann unabhängig davon, um welche Depotbank es geht, angewandt werden.

Der Tätigkeitsbereich dieses Service umfasst die Gesellschaften, deren Titel an den Hauptbörsenplätzen weltweit notiert werden.

Mit diesem Service verfügt METROPOLE Gestion somit heute über eine Abdeckung von 100 %.

Die von METROPOLE Gestion definierte Abstimmungspolitik wird dem Unternehmen ISS mitgeteilt, das diese systematisch für sämtliche bei den ordentlichen und außerordentlichen Hauptversammlungen zur Abstimmung gestellten Beschlüsse, sowohl in Frankreich als auch im Ausland, nach den weiter unten ausgeführten Grundsätzen anwendet.

Die interne Organisation von METROPOLE Gestion befasst sich bei den wöchentlichen Verwaltungsausschüssen mit den Fragen im Zusammenhang mit der Ausübung der Stimmrechte.

Dieses Organ kann im Einzelfall beschließen, eine Stimme anders abzugeben als in diesem Verfahren zur Ausübung der Stimmrechte angegeben, wenn es um das ausschließliche Interesse der Kunden oder Anteilinhaber geht. In diesem Fall berücksichtigt ISS den Beschluss von METROPOLE Gestion.

Das Verfahren, das eingerichtet wurde, um Situationen zu finden, in denen es Interessenkonflikte gibt oder um Interessenkonfliktsituationen vorzubeugen oder zu bewältigen, die möglicherweise die freie Ausübung der Stimmrechte durch die Portfolioverwaltungsgesellschaft beeinträchtigten, sieht wie folgt aus:

o Das Personal der Verwaltungsgesellschaft ist nicht befugt, für eigene Rechnung Transaktionen mit physischen Wertpapieren durchzuführen; nur Anlagen in OGA sind erlaubt.

Etwaige Einschränkungen in Bezug auf die Nutzung der Stimmrechte

Die Marktvorschriften und die Börsenregeln führen in einigen Ländern dazu, dass Wertpapiere mehrere Tage lang gesperrt werden, eine Sperrung, die sich möglicherweise nachteilig auf die Anteilinhaber auswirkt, da sie die Dynamik der Verwaltung behindert.

Wenn Wertpapiere gesperrt werden, wird METROPOLE Gestion seine Stimmrechte lediglich in Höhe von 100 Aktien pro OGAW oder AIF und pro Wertpapier ausüben. In den übrigen Fällen erfolgt die Abstimmung für sämtliche gehaltenen Wertpapiere.

Die Liste der Länder, für die eine Sperrung von Wertpapieren gilt, ist im Anhang enthalten.

Abgesehen von den vorgenannten Einschränkungen wird METROPOLE Gestion sämtliche Stimmrechte im ausschließlichen Interesse der Anteilinhaber ausüben.

 

ZUSAMMENFASSUNG DER HAUPTFÄLLE EINER ABLEHNUNG

EINES DER VERSAMMLUNG VORGESCHLAGENEN BESCHLUSSES

 

Ernennung der Verwaltungsratsmitglieder

- Ernennung der juristischen Person ohne Bestellung des Vertreters der juristischen Person.

- Die Angaben zur Beurteilung des Grads der Abhängigkeit und der Kompetenzen der vorgeschlagenen Person reichen nicht aus.

- Verlängerung der Amtszeit der Verwaltungsratsmitglieder in kollektiver Form.

- Jahresbericht zu spät übermittelt, sodass eine genaue und angemessene Analyse der Ernennungen nicht möglich war.

- Bei wechselseitigen Beteiligungen oder gegenseitig geschäftsleitenden Verwaltungsratsmitgliedern, es sei denn, es besteht eine ausdrückliche strategische Allianz.

Zusammensetzung des Rates

- In einer Aktiengesellschaft (SA), wenn die Teilung der Befugnisse nicht berücksichtigt wird, wenn diese nicht ausdrücklich gerechtfertigt wird oder wenn diese nicht mit der Bestellung eines zugehörigen Verwaltungsratsmitglieds einhergeht.

- Wenn der neue Rat die Anzahl der Sitze um 4/5 gegenüber der in der Satzung vorgesehenen Zahl überschreitet. 

- Wenn es weniger als 50 % unabhängige Verwaltungsratsmitglieder gibt und die Gesellschaft nicht kontrolliert wird, oder wenn es weniger als 1/3 unabhängige Verwaltungsratsmitglieder gibt und die Gesellschaft kontrolliert wird. In den Ländern, in denen die Rechtsvorschriften 25 bis 50 % Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat verlangen, werden die Arbeitnehmervertreter aus der Berechnung der Unabhängigkeit des Rates ausgenommen.

- Wenn ein geschäftsleitender Amtsinhaber der Gesellschaft außerhalb seiner Unternehmensgruppe mehr als zwei Ämter innehat.

- Wenn ein Verwaltungsratsmitglied ohne geschäftsführende Funktion mehr als fünf Mandate innehat.

- Wenn die Amtszeit der Verwaltungsrats- oder Aufsichtsratsmitglieder mehr als vier Jahre mit der Möglichkeit der Verlängerung beträgt.

- Wenn die Anzahl der Frauen unter den nationalen Vorschriften liegt.

- Bei einer multinationalen Gesellschaft, wenn es keine geografische Vielfalt gibt.

Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder und der Geschäftsleitungsmitglieder

- Bei fehlender Transparenz in Bezug auf die Vergütungskriterien.

- Wenn die Vergütung der geschäftsführenden Mitglieder und der Verwaltungsratsmitglieder nicht zumindest teilweise an Ziele gebunden ist, die auf mindestens zwei Jahre angelegt sind.

- Bei Austrittsentschädigungen, die mehr als das Zweifache der jährlichen fixen und variablen Vergütung betragen.

- Bei Betriebsrenten, bei denen die in der Abstimmungspolitik genannten fünf Kriterien nicht erfüllt sind.

- Beschlüsse, bei denen es darum geht, einen Aktienoptionsplan anzunehmen, mit dem der Ausübungspreis bei sinkenden Kursen neu festgelegt werden könnte.

Unabhängigkeit der Abschlussprüfer

- Bei sämtlichen Beschlüssen, die die Unabhängigkeit der Abschlussprüfer einschränken.

- Wenn die Amtszeit mehr als 12 Jahre beträgt.

Aktienrückkaufprogramm

- Wenn der Plan 10 % des Kapitals überschreitet.

- Wenn der Plan ausdrücklich dazu bestimmt ist, den Börsenkurs zu stützen.

Kapitalerhöhungen

- Wenn es Bezugsrechte gibt und wenn die Kapitalerhöhungen mehr als 50 % des Kapitals der Gesellschaft ausmachen. Oberhalb der 50 %-Grenze muss die Kapitalerhöhung durch besondere Umstände gerechtfertigt sein.

- Falls es keine Bezugsrechte ohne vorgeschriebene Vorzugsfrist gibt und falls die Kapitalerhöhungen mehr als 10 % des Kapitals der Gesellschaft ausmachen.

- Falls es keine Bezugsrechte mit vorgeschriebener Vorzugsfrist von mindestens fünf Tagen gibt und falls die Kapitalerhöhungen mehr als 20 % des Kapitals der Gesellschaft ausmachen.

- Falls es sich um Kapitalerhöhungen per Privatplatzierung, handelt, es sei denn, es liegen besondere Umstände vor.

Dividenden auf Aktien

- Falls es keine Baralternative gibt.

Kauf- oder Zeichnungsoptionen

- Nicht-Veröffentlichung der Daten im Jahresbericht.

- Es liegt keine Unterbewertung vor.

Instrument zur Verhinderung von Übernahmen

- jeder Beschluss, der einer Minderheit oder einer Gruppe von Minderheitsaktionären rechtmäßig oder de facto ein Stimmrecht einräumt,

- jede Maßnahme, die die Stimmrechte eines Altaktionärs verwässern würde,

- Begrenzung der Vorzugsrechte der Altaktionäre,

- Aktie mit doppeltem Stimmrecht, es sei denn, es handelt sich um ein Mittel zur Bindung der Aktionäre: im Einzelfall zu beurteilen,

- Einschränkung des Stimmrechts,

- Genehmigung zur Kapitalerhöhung außerhalb der üblichen Geschäftstätigkeit.

Rechtlich geregelte Vereinbarungen

- Falls das entsprechende Dokument 28 Tage vor Stattfinden der Versammlung nicht verfügbar ist.

- Falls sie nicht Gegenstand getrennter Beschlüsse sind.

- Falls sie nicht im Interesse aller Aktionäre abgefasst werden, also strategisch gerechtfertigt sind.

- Wenn sie die Grundsätze von METROPOLE Gestion, insbesondere in Bezug auf die direkte und indirekte Vergütung der Verwaltungsratsmitglieder nicht erfüllen.

In allen anderen Fällen wird die Abstimmung positiv sein, es sei denn, der Verwaltungsausschuss von METROPOLE Gestion nimmt im Einzelfall einen abweichenden Standpunkt ein.

Art der Ausübung von Stimmrechten

METROPOLE Gestion übt seine Stimmrechte per Brief mit dem von ISS angebotenen Service aus.

Allerdings behält sich METROPOLE Gestion die Möglichkeit vor, hauptsächlich für in Frankreich notierte Wertpapiere, physisch an einer Versammlung teilzunehmen, entsprechend dem Interesse, das diese Beteiligung in den Augen von METROPOLE Gestion haben kann.

 

François-Marie WOJCIK

Geschäftsführender Generaldirektor (PDG)

 

 

ANHANG

 

Länder, in denen Wertpapiere gesperrt sein können

 

- Belgien

- Luxemburg

- Niederlande

- Norwegen

- Slowakei

- Schweiz

 

 


Der Bericht zur Stimmrechtsausübung 2016 steht finden Investoren hier bitte anklicken.

HAFTUNGSAUSSCHLUSS

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Über diese Webseite können ausschließlich Informationen zu OGA abgefragt werden, die im jeweiligen Land öffentlich angeboten werden. Der Zugriff auf die in der Webseite www.metropolegestion.fr vorgestellten Produkte und Dienstleistungen kann für bestimmte Personen oder Länder eingeschränkt sein.

 

Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass die OGA nicht bei der „US Securities and Exchange Commission“ registriert wurden oder werden, wie im Gesetz über amerikanische Investmentgesellschaften von 1940 (Investment Company Act) und seinen Nachträgen oder jeder anderen Bestimmung über Wertpapiere vorgesehen.

 

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